Luxuriöses Holzhaus mit vier Giebeln und noch mehr Besonderheiten
Für den Bau des Holzhauses „Schleiblick“ wich zuerst das Elternhaus des Hausherrn, ein Altbau aus den 1970er Jahren. Der Grundriss musste zwar übernommen, aber das Fundament erneuert werden, da es nicht dick genug war. „Als Andenken habe ich einen alten Dachstuhlbalken meines Elternhauses genutzt und im Badezimmer dekorativ unterm Spiegel und als Schranktüren unterm Waschtisch integriert.“, so der Hausherr. Holzhaus „Schleiblick“ haben er und seine Frau selbst entworfen. „Mir war das ältere Rundstammhaus meines Mannes drinnen viel zu dunkel. Ich wollte ein lichtdurchflutetes Zuhause mit großen Fenstern, um die Natur draußen auch drinnen genießen zu können.“, meint die Hausherrin. Ihr Mann stimmte zu und gemeinsam besprach das Ehepaar seine Ideen und Wünsche, bis alles perfekt war. „Wir haben sogar ein Hausmodell im Maßstab 1:10 gebaut, inklusive Möbel.“ Dann ging es zum Architekten von Fullwood, um die detaillierte Hausplanung vorzunehmen und die Baustufe zu besprechen. „Wir entschieden uns für eine Richtmeistermontage mit viel Eigenleistung.“, sagt der Hausherr. Als Inhaber einer Marina mit Werkstätten verfügte er sowohl über das Know-how als auch über viele Kontakte im Handwerksbereich. Er und seine Frau hatten neben vielen Ideen, Vorstellungsvermögen und Kreativität auch Lust, selbst mit anzupacken. „Noch bevor unser Holzhaus geliefert wurde, haben wir im Schweiße unseres Angesichts den Garten angelegt und gestaltet.“, erzählt die Hauseigentümerin stolz. Bei der Richtmeistermontage bauten sie, ihr Mann, dessen Sohn und ihr Bruder dann alle fertig gelieferten Wandelemente und Bauteile unter der Regie und Vorarbeit des Richtmeisters von Fullwood auf.
Massives Holzhaus mit Transparenz und Durchblick
„Holz und Glas“ hieß die Devise der Hauseigentümer und das in aller Konsequenz: „Ich wollte weitestgehend auf klassische Fensterrahmen verzichten und setzte daher auf Glasfachwerk an den Giebeln und Giebelwänden. Das war für Fullwood neu, aber der erfahrene Holzhaus Spezialist hat letztlich alles genau so umgesetzt, wie ich mir das vorgestellt habe.“, so der Hausherr. Entsprechend sind die Giebel nicht statisch tragend. Dort, wo Fenster und Fenstertüren geöffnet werden sollten, wurden Aluminiumrahmen in die Blockwände eingesetzt. „Abgesehen von dem vielen natürlichen Licht überall in unserem Haus, holen wir uns den Garten, die Landschaft, den Himmel und sogar die Schlei durch die riesigen Glasflächen ins Haus!“, schwärmt die Dame des Hauses. Voraussetzung für eine sorgen- und wartungsfreie Kombination von Glas und Massivholz war die Setzungsfreiheit der Blockwände. Auch deshalb entschied sich das Eigentümerpaar für Fullwood Wohnblockhaus als Baupartner, denn deren ausgeklügeltes Fertigbausystem ermöglicht Holzhausbau ohne Bindung und Setzung.
„Den Innenausbau haben wir komplett in Eigenregie durchgeführt, sowohl mit befreundeten Handwerkern als auch eigenhändig. Meine Frau und ihr Bruder haben alleine die Außenwände gewachst und lasiert.“, erzählt der Eigentümer von Holzhaus „Schleiblick“. „Wegen des nahegelegenen Waldes wollten wir unser Holzhaus ursprünglich grau anstreichen, aber das fanden wir dann doch zu schade und haben die Kiefernholzwände lieber hell gelassen und lediglich vor optischer Vergrauung geschützt.“, ergänzt seine Frau. Für drinnen engagierten die beiden einen externen Maler und Tapezierer und auch die Gewerke Fliesenlegen und Elektrik wurden an Fremdfirmen vergeben. Ungewöhnlich für Fullwood Wohnblockhäuser ist die Gestaltung der Holzwände im Hausinnern: Während manche ihre helle Naturfarbe behielten und nur mit UV-Schutz vor dem Nachdunkeln behandelt wurden, erhielten die meisten Blockwände sowie die Holzverschalungen an den Dachschrägen eine weiße Lasur. In den Bereichen und Zimmern, wo der Luftraum nicht bis zum First offen ist, schmücken offene, naturhelle Holzbalkendecken den Raum. Die Trennwände im Haus (leichter Ständerbau) sind alle tapeziert und weiß gestrichen.
Großzügiges Holzhaus mit auffälliger Architektur und Dachlandschaft
Aus der Vogelperspektive betrachtet erkennt man den L-förmigen Grundriss von Holzhaus „Schleiblick“. Das erklärt aber noch nicht die Anzahl der Giebel, die folglich drei betragen müsste. Der vierte Giebel ist ein Zwerchgiebel (auch Zwerggiebel): Die Bezeichnung hat hier nichts mit der Größe zu tun, sondern benennt ein architektonisches Stilelement. Im Ganzen handelt es sich um ein Zwerchhaus, das ohne Vorsprung nach oben aus der Wand herausragt und ein eigenes Dach besitzt, welches quer zum Giebel des Hausdaches verläuft. In der Regel sind Zwerchhäuser aber nicht so breit wie im Falle des Holzhauses „Schleiblick“.
Zurück zum Dach: Der Hausherr bestand auf einem sogenannten dänischen Dach aus Alu/Carbon-Platten, welches leicht, langlebig, witterungsbeständig, einfach zu montieren und zu warten sowie energieeffizient ist. Auch gestalterisch bietet diese Dacheindeckung viele Möglichkeiten und trägt im Falle von Haus „Schleiblick“ entscheidend zum modernen, schnörkellosen Gesamtbild bei.
Rund ums Holzhaus befinden sich Terrassen mit Freisitzen zum Entspannen, Arbeiten, Speisen oder Schwimmen. Alle sind, je nach Dachüberstand, mehr oder weniger überdacht – der größte Dachüberstand ragt über der vollverglasten Giebelwand des offenen Wohnbereichs hervor und wird von Holzstützen getragen. Sogar der Swimmingpool profitiert vom Schutz des weit herauskragenden Dachs.
Drinnen spielt sich das meiste auf einer Ebene ab: Das Erdgeschoss beherbergt einen weitläufigen offenen Wohn-/Ess-/Kochbereich mit riesiger Lichte bis unters Dach und Aufgang zu einer Galerie. Die großzügige Küche befindet sich direkt unter der Galerie. Bereits die Diele der Holzvilla bietet den Eintretenden reichlich Raum und Kopffreiheit - von ihr geht es fließend in den erwähnten Wohnbereich über. Außerdem gelangt man von der Diele ins Gäste-WC und in den Hauswirtschaftsraum sowie in die privaten Räume, bestehend aus Badezimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer. Das Schlafzimmer besitzt eine Verbindungstür zum Bad und ist zudem mit dem großzügigen Atelier der Hausherrin verbunden. Dort lässt diese sich in lichtdurchfluteter, kopffreier Umgebung von der Natur draußen inspirieren und kann ungestört in Ruhe kreativ tätig sein.
Es gibt neben der großflächigen Galerie im Wohnbereich noch eine weitere Wohnfläche im Dachgeschoss: Im Atelier führt eine steile Wendeltreppe zu einer kleinen Galerie, die in das ausgebaute Dachgeschoss über dem Schlafzimmer, dem Hauswirtschaftsraum und dem Kinderzimmer führt. Auch vom Kinderzimmer gelangt man über eine Stiege hinauf in den sogenannten Speicher, welcher als Spiel- und Mehrzweckzimmer dient.
Die Vorliebe der Hauseigentümer für Maritimes und die Region spiegelt sich im Interieur und der Dekoration des Holzhauses „Schleiblick“ wider. Eine gekonnte Mischung aus antik und modern belebt geschmackvoll die Räume. Darüber hinaus begründet der berufliche Bezug des Hausherrn zu Booten und Schiffsbau manche Einrichtungsgegenstände: Die Küche – von ihm höchstpersönlich gezeichnet – besteht aus Teakholz und wurde von einem Bootsbauer gebaut.
Nicht alltäglich ist außerdem die Verwendung von weißen Corian-Platten, zum Beispiel in der Küche (Arbeitsplatte) und im Badezimmer (Wandverkleidung, Waschtisch, Badewannenverkleidung). Das Material hat viele Vorteile, aber auch seinen Preis.
Die Energieversorgung des luxuriös großen Dreipersonenhauses erfolgt nahezu komplett durch regenerative Energien: Die Photovoltaikelemente auf dem Hausdach erzeugen 25 kW Leistung. Somit sind die Hauseigentümer fast autark in der Stromversorgung, einschließlich der Wärmepumpe für die Fußbodenheizung. Ergänzt wird Letztere von einem modernen, wasserführenden Kachelofen aus Betonsteinen, dessen Wasserspeicher 2000 Liter fasst. Gefüttert wird er im Winter mit Holz aus dem eigenen Wald.


























