Holzhaus Rheinpromenade

Holzhaus - denn: Manche mögen’s warm

Holzhaus „Rheinpromenade“ wurde in wenigen, exakt zueinander passenden Wand- und Bauelementen geliefert, und von den Fullwood-Monteuren aufgestellt. „Den Innenausbau habe ich komplett von einem Universalhandwerker machen lassen, den mir Fullwood empfohlen hat. Das klappte alles sehr gut.“, berichtet der Hausherr. Er selbst packte bei der Hausmontage ein wenig mit an und strich vor allem innen die Holzwände und Balkendecken zweimal mit UV-Schutz. „Das war viel Arbeit, aber ich möchte, dass die Holzwände hell bleiben und nicht nachdunkeln.“ Zu den Blockwänden kombinierte er beplankte, weiß verputzte Trennwände (Ständerbau) und verkleidete auch das Dachgeschoss an den Dachschrägen damit. „Ich möchte viel Holz im Haus, denn das erzeugt ein warmes Ambiente, deshalb habe ich auch einige Massivholzmöbel vom Schreiner anfertigen lassen. Aber ausschließlich Holzwände wären mir doch zu viel gewesen.“, erklärt der Hausbesitzer. Die weißen Wände und Dachschrägen lockern und hellen das Ganze erheblich auf, und bewirken ein etwas moderneres Erscheinungsbild.

Viel Glas für natürlichen Lichteinfall

Holzhaus „Rheinpromenade“ besitzt viele Fenster, im Erdgeschoss überwiegend bodentief, damit viel Tageslicht die Räume erhellt. Besonders der offene Wohnbereich profitiert davon. Dort gibt es unter der Dachabschleppung sogar einen eingeschossigen Rechteckerker, der zu drei Seiten verglast ist. Darüber öffnet sich der Raum bis zum Dachfirst, was den Wohnbereich besonders frei und luftig macht, und direkt darüber bilden vier große Dachschrägen-Fenster ein transparentes Lichtquadrat. Sowohl Erdgeschoss als auch Dachgeschoss profitieren von so viel Fensterfläche. Auch die wenigen Zimmertüren sind aus Glas – zu den Bädern und Schlafzimmern natürlich undurchsichtig – um Licht aus den besonders hellen Bereichen weiterzuleiten. Zwischen Diele und Wohnbereich ist beispielsweise eine doppelflügelige Schiebetüre aus klarem Glas eingebaut. Einerseits schützt sie vor Zugluft, wenn die Haustüre geöffnet ist, und hält die Wärme des Wohnbereichs drinnen; andererseits fällt das Licht vom Wohnbereich in den Eingangsbereich. Hier kommt ansonsten noch durch die Haustüre mit dem bodentiefen Fenster daneben und das Treppenloch von den Dachfenstern natürliches Licht herein.

Kompakter Baukörper

Holzhaus „Rheinpromenade“ besitzt einen klassischen, simplen Architekturstil ohne Schnörkel. Aus dem rechteckigen Grundriss ragt an der Westseite mittig ein kleines Rechteck hervor, und an der Südseite (Giebel) spendet ein großes Verandadach der Küche und der Terrasse Schatten und Regenschutz. Auf dem Verandadach ist eine Photovoltaikanlage montiert, die mehr Strom produziert, als die Hausbewohner benötigen: „Der Überschuss wird ins öffentliche Netzt abgegeben. Ich habe also keine Stromkosten, sondern bekomme noch etwas zurück.“, freut sich der Hauseigentümer. Das klassische Satteldach ergänzt die Architektur unspektakulär. Der Eingang befindet sich mittig an der östlichen Traufseite, also genau gegenüber des Erkers. Betritt man die Diele, blickt man gleich in den Wohnbereich und weiter in den Garten. Diese Transparenz schafft Weite, unterstützt durch die im gesamten Erdgeschoss einheitlich verlegte Bodenfliesen in Schieferoptik. Direkt rechts neben der Eingangstür befindet sich der Aufgang ins Dachgeschoss und rechts hinter der transparenten, hellen Holztreppe (mit Edelstahlstreben am Geländer) die Tür zum geräumigen Hauswirtschaftsraum. Links vom Eingang ist das obligatorische Gäste-WC untergebracht.

sehr Großzügiger aber gemütlicher Wohnbereich

Geradeaus geht es in den offenen Wohnbereich, der sich über die gesamte Längsachse erstreckt. Inklusive Küche, die in der süd-östlichen Hausecke positioniert ist, nimmt er über die Hälfte der Wohnfläche des Erdgeschosses ein und beinhaltet außerdem noch Sofalandschaft, Kaminbereich, offene Fläche und Esszimmer. „Die große Eichentafel und Eichenbank habe ich eigens vom Schreiner anfertigen lassen. Deshalb passt sie genau in die Essecke.“, sagt der Hausherr. Mit dem großen Kaminofen aus Speckstein, dessen Brennkammerfenster Richtung Sofa ausgerichtet ist, wird das gesamte Haus geheizt, denn die Strahlungswärme steigt durch die Deckenöffnung auch hinauf ins Dachgeschoss. „Der Kaminofen ist wassererwärmend und hat einen Wassertauscher. So erwärme ich auch die Fußbodenheizung. Falls das nicht reicht, habe ich noch Gas, aber das benötige ich kaum.“, erklärt der Eigentümer von Holzhaus „Rheinpromenade“. Im Dachgeschoss befindet sich eine Galerie, von der aus man in den Wohnbereich schauen kann, und die zu drei Schlafzimmern und einem Badezimmer führt. Die Dachschrägen sind weiß, damit nichts drückt, denn der Kniestock misst nur 90cm und die Zimmerflächen sind ausnahmsweise normal groß. Alle Räume sind mit Bodenfliesen in Holzdielenoptik verkleidet, was die Gesamtfläche wiederum größer scheinen lässt. Rotbraune Holzfenster runden das warme, geradlinige Gesamtbild des Holzhauses harmonisch ab.

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